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 Jagd

Jagd

Eine der Aufgaben der Abteilung Jagd und Fischerei ist es, die Jagd zu planen und den Jagdbetrieb zu überwachen. Im Kanton Glarus wird die Jagd nach dem Patentsystem ausgeübt. Ein gelöstes Patent ist ein Jahr, beziehungsweise eine Jagdsaison gültig. Der Kanton sorgt dafür, dass der Wildbestand auf einem für die Land- und Forstwirtschaft erträglichen Mass gehalten wird. Der Schutz der wildlebenden Tiere und die Überwachung des Jagdwesens wird von vier kantonalen Wildhütern ausgeübt.

Eine Besonderheit im Kanton sind die drei Eidgenössischen Jagdbanngebiete, welche rund 18% der Kantonsfläche bedecken. Nebst den beiden Jagdbanngebieten „Schilt und „Rauti-Tros“ ist das Jagdbanngebiet Kärpf als ältestes, heute noch existierendes Wildschutzgebiet Europas (gegründet 1548) tief in der Glarner Kultur und der Bevölkerung verankert.

Bleifreie Munition

Jagd Schweiz und die Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz haben zusammen einen Ratgeber zur Bleifreien Munition erarbeitet.

Ratgeber Umstellung auf bleifreie Munition [pdf, 297 KB]
Broschüre - Ratgeber Umstellung auf bleifreie Munition [pdf, 295 KB]

Jagdstatistik

Jagdstatistik Kanton Glarus 2016 [pdf, 295 KB]
Jagdstatistik Kanton Glarus 2017 [pdf, 243 KB]

Die Eidgenössische Jagdstatistik finden Sie hier.

Hasenpest im Kanton Glarus nachgewiesen

Anfang Mai 2018 wurde bei einem toten Feldhasen aus dem Klöntal die Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen. Bei dieser tödlich verlaufenden Krankheit handelt es sich um eine Zoonose, d.h. auch der Mensch kann sich mit dieser Krankheit anstecken. Tot aufgefundene Hasen sind dem zuständigen Wildhüter zu melden und sollten nur mit Handschuhen berührt werden. Das Tragen von einem Mundschutz wird empfohlen. Erlegte, gesundheitlich unauffällige Hasen sollten ebenfalls nur mit Handschuhen und Mundschutz ausgenommen und zerwirkt werden und das Fleisch ist gut zu garen.

BAG Bulletin - Tularämie [PDF, 214 KB]
FIWI Merkblatt Tularämie [PDF, 375 KB]
Information Hasenpest [PDF, 107 KB]

Afrikanische Schweinepest ASP auf dem Vormarsch

Nachdem neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest ASP in der Tschechei und in Rumänien gemeldet wurden, informiert das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV über die nötigen Vorsichtsmassnahmen, um die Einschleppung dieser auch für Wildschweine hochansteckenden Krankheit in die Schweiz unter allen Umständen zu verhindern. Die Vorsichtsmassnahmen richten sich unter anderen auch an die Jäger und Jägerinnen, die von einer Jagdreise aus betroffenen Ländern zurückkehren.

 

Treffsicherheitsnachweis

 

Ab 2016 ist der Treffsicherheitsnachweis Voraussetzung für den Erweb eines Glarner Jagdpatentes.

Die Termine zum Erbringen des Treffsicherheitsnachweises im Kanton Glarus finden Sie auf der Homepage der Jagdschützengesellschaft Glarus oder dem Glarner Jagdverein. Allgemeine Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz.

Schalenwildkonzept

Der Regierungsrat hat am 28. Februar 2017 Kenntnis vom Schalenwildkonzept genommen. Dieses bildet eine Grundlage für die künftige Ausrichtung der Jagd im Kanton Glarus. Es werden darin etliche Massnahmen für die Verbesserung der Glarner Jagd vorgeschlagen. Ein Teil der Massnahmen wurden bereits umgesetzt.

Schalenwild_Gesamtkonzept_2017 [PDF, 1.00 MB]

Stop Wildtierfütterung - Falsche Hilfe kann tödlich sein. Wollen Sie den Tieren helfen, dann verzichten Sie aufs Füttern.

Information zur Wildtierfütterung

Die Gämse in der Schweiz

In grossen Teilen des Verbreitungsgebietes der Gämsen sind die Bestandteile rückläufig. JagdSchweiz und die Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz JFK haben zusammen mögliche Faktoren undUrsachen analysiert und in der Broschüre "Die Gämse in der Schweiz - Wir tragen Verantwortung" zusammengefasst.

Die Gämse in der Schweiz [PDF, 1.00 MB]

Tuberkulose beim Rotwild

Eine Tierseuche wie die Tuberkulose kann in der Schweiz jederzeit auftreten. Seit dem 1. August 2014 sind Jägerinnen und Jäger und Wildhüter nach der Tierseuchengesetzgebung verpflichtet, verdächtige Veränderungen bei Wildtieren, die auf Tuberkulose hindeuten, einer amtlichen Tierärztin oder einem amtlichen Tierarzt zu melden. Jägerinnen und Jäger und Wildhüter spielen eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung beim Wild. Durch sie können wirksame Massnahmen ergriffen werden, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Erkennen der Tuberkulose beim Wild: Handbuch und Broschüre finden Sie hier

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