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 Periodische Schiffskontrollen

Periodische Schiffskontrollen

Schiffe sind in regelmässigen Intervallen auf die Betriebssicherheit zu prüfen. Die Fristen für die Nachprüfung betragen bei:

  • Schiffen mit Motor alle 3 Jahre.
  • Schiffen ohne Motor alle 6 Jahre.

Checkliste zur Vorbereitung auf die Schiffsprüfung

  • Der Motor gibt weder Oel noch Treibstoff sichtbar ins Wasser ab und entspricht den technischen Vorschriften.
  • Der Brennstoff für 2-Taktmotoren enthält in der Regel 1% biologisch abbaubares Marine-Motorenöl.
  • Der Motor, Motorenraum und die Oelauffangwanne sind gereinigt. Die Oelauffangwanne deckt die projizierte Motorenfläche ab (einschliesslich Oelfilter und Getriebe).
  • Die Bodenbretter für den Zugang zur Bilge und Brennstoffanlage sind gelöst.
  • Der Treibstofftank und die Leitungen sind gut zugänglich (kommen nicht mit Schaumstoff in Berührung).
  • Die Entlüftungsleitungen sind gleich hoch oder höher als die Einfüllung (Schwanenhals).
  • Bei leichtflüchtigen Brennstoffen sind sie nach Aussenbord geführt und mit einem Flammschutz versehen.
  • Treibstoffleitungen sind mit Absperrventilen versehen. Bei leichtflüchtigen Brennstoffen sind sie ausserhalb des Motorenraumes angebracht oder von ausserhalb zu bedienen.
  • Der Akkumulator ist abgedeckt und gegen Umfallen und Verschieben gesichert.
  • Bei einer Antriebsleistung von mehr als 30kW ist der Führersitz fest montiert und hat eine stabile Rückenlehne.
  • Das Abwasser wird in Tanks gefasst. Die Borddurchlässe sind fachmännisch und dauerhaft verschlossen (WC, Dusche, Spülbecken).
  • Die Lichterführung entspricht den Vorschriften.
  • Hersteller, Typ und Baunummer des Schiffes und Motors sind vorschriftsgemäss angebracht.
  • Die amtlichen Kennzeichen sind auf beiden Seiten des Schiffes an gut sichtbarer Stelle angebracht.
  • Schiffsausweis, Einladung und gegebenenfalls Prüfungsbericht sind bereit.
  • Bei elektrischen Anlagen über 24V ist eine Bescheinigung nach NIV vorzuweisen (nicht älter als 10 Jahre).
  • Für Flüssiggasanlagen ist eine Bescheinigung vorzuweisen (nicht älter als 6 Jahre).
  • Bei abgastypengeprüften Motoren ist das Abgas-Wartungsdokument vorzuweisen.