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Aktuelles

Wald und Klimawandel im Kanton Glarus

Die Strategie Wald und Klimawandel legt Massnahmen fest, mit denen der Herausforderung Klimawandel begegnet wird. Ziel ist es, die vielfältigen Leistungen des Waldes – Schutz vor Naturgefahren, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Lieferant von Holz – zu erhalten.

Die wichtigsten Massnahmen der Strategie Wald und Klimawandel sind:

  • Wald naturnah bewirtschaften.
  • Baumartenvielfalt erhöhen mit Förderung der Naturverjüngung, mit Pflege des Jungwaldes, mit der Pflanzung einheimischer, wärme- und trockenheitsresistenter Baumarten.
  • Sicherung von Pflanzungen und Naturverjüngung mit Wildschutzzäunen.
  • Klimasensitive Waldbestände prioritär bewirtschaften.
  • Kantonales Wald-Wild-Konzept an Klimawandel anpassen: Die Wildhuftierbestände werden durch die Jagd entsprechend der erforderlichen Waldverjüngung reguliert.

Energieholzkonzept

Holzenergie Schweiz hat im Auftrag des Departments Bau und Umwelt eine Aktualisierung der Energieholzstudie des Kantons Glarus erarbeitet. Die Studie ermittelt die bereits genutzte und die zusätzlich verfügbare Energieholzmenge aus dem Glarner Wald. Sie stellt diese der künftigen Nachfrage im Kanton gegenüber. Die Studie zeigt auf, dass der Glarner Wald zusätzliches Energieholz liefern kann und damit die aktuelle Nachfrage nach Energieholz im Kanton Glarus zusammen mit Restholz und Landschaftsholz fast abgedeckt wird.

Schutzwald und Waldbiodiversität im Kanton Glarus

Die Glarner Wälder schützen vor Naturgefahren und weisen eine hohe Artenvielfalt auf. 
Dafür werden die Wälder naturnah bewirtschaftet, die Waldreservate gepflegt und gezeigt.

Es gelten die Stategien:

Waldschutz im Kanton Glarus

Der Waldschutz stärkt den Schutzwald und die Waldbiodiversität. Es gilt der Grundsatz "so viel wie nötig und die Strategie:

Naturgefahren im Kanton Glarus

Zum Schutz vor Naturgefahren sind fünf Hauptaufgaben im Zuständigkeitsbereich der Fachstelle Naturgefahren: Gefahrengebiete sichern, Frühwarndienste koordinieren, Gefahrengrundlagen erarbeiten und raumplanerisch umsetzen sowie Bauvorhaben in Gefahrengebieten prüfen. 

Waldfläche im Kanton Glarus

Der Wald nimmt im Kanton Glarus jährlich um 43 Hektaren zu. Die natürliche Ausdehnung der Wälder in höhere und oft unproduktive Gebiete fördert die Schutzwirkung des Waldes und seine Funktion als Lebensraum. Die bewährte Waldflächen- und Rodungspraxis wird weitergeführt. Neu können in Gebieten ab 600 m.ü.M. künftig bei Rodungen anstelle von Realersatz gleichwertige Massnahmen zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes getroffen werden.

 

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