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Wiedereinführung S25-Halt Nieder- und Oberurnen: Zusätzliches Postauto auf der Kerenzerberglinie

Ab Fahrplan 2027 verkehrt ein zusätzliches Postauto zwischen Mühlehorn und Filzbach, um die Anschlüsse der Linie 511 sicherzustellen • Foto: Postauto

Regierungsratssitzung 11. August 2026 • Die S25 hält ab Fahrplanwechsel im Dezember 2026 wieder im Bahnhof Nieder- und Oberurnen. Damit erhält der Bahnhof einen halbstündlichen S-Bahnanschluss in beiden Fahrrichtungen. Das neue Bahnkonzept bedingt Korrekturmassnahmen auf der Buslinie 511 am Kerenzerberg. Mit dem Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs werden die Anschlüsse zwischen Bahn und Bus sichergestellt.

Im Dezember 2022 wurde der Halt der S25 im Bahnhof Nieder- und Oberurnen aufgehoben. Mit dieser Massnahme konnte der Eckanschluss zwischen der S25 und der S17 in Ziegelbrücke hergestellt werden. Die Reiseketten aus dem Glarnerland funktionieren seither halbstündlich auch in Richtung Sargans. Der Halt in Nieder- und Oberurnen entspricht einem viel gehörten Wunsch aus der Bevölkerung und dem Gewerbe.

Per Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 wird der S25-Halt in Nieder- und Oberurnen wieder eingeführt (siehe Medienmitteilung). Das vom Kanton Glarus entwickelte Bahnkonzept bedingt den Einsatz eines zusätzlichen Postautos auf der Kerenzerberglinie zwischen Mühlehorn und Filzbach. Mit dieser Korrekturmassnahme auf der Buslinie 511 sichert der Kanton die beidseitigen Anschlüsse in den Bahnhöfen Mühlehorn und Näfels-Mollis. Der Einsatz des zusätzlichen Fahrzeugs ermöglicht verschiedene Verbesserungen: So können in Mühlehorn kürzere Umsteigezeiten nach Sargans angeboten werden und die ganze Linie profitiert von einer höheren Betriebsstabilität und Zuverlässigkeit bei der Sicherung der Anschlüsse. 

Die Korrekturmassnahmen werden bis zur Einführung des neuen öV-Konzepts – voraussichtlich im Dezember 2029 – benötigt. Der Regierungsrat bewilligt das Übergangskonzept. Die Kosten zur Wiedereinführung des Halts der S25 in Nieder- und Oberurnen sowie der damit verbunden Korrekturmassnahmen bei der Buslinie 511 belaufen sich während des Übergangskonzepts auf rund 600'000 Franken jährlich.

Medienkontakt
Regierungsrat Thomas Tschudi, Mittwoch, 12. August, 8–9 Uhr: 055 646 64 10 I thomas.tschudi@gl.ch

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