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Neue Jagdvorschriften: Hochwildjagd startet wieder Anfang September

Die Hochwildjagd startet am Montag, 7. September, und dauert bis zum 21. September • Foto: Keystone/SDA

Regierungsratssitzung 2. Juli 2026 • Der Regierungsrat genehmigt die angepassten Jagdvorschriften 2026. Die Änderungen betreffen die Jagd im Gebiet Elm, die laute Jagd mit Hunden sowie die Freigabe von Rotwild während der Rehjagd. Die Hochwildjagd beginnt am ersten Montag im September.

Nach der einmaligen Verschiebung der Hochwildjagd wegen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests im vergangenen Jahr kehrt der Jagdbeginn 2026 wieder zum ordentlichen Termin zurück. Die Hochwildjagd startet am Montag, 7. September, und dauert bis zum 21. September.

Besondere Bestimmungen für Elm

Mit der Entlassung des Tourismusgebietes in Elm aus dem eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf wird die Jagd schrittweise wieder eingeführt. Entsprechend der bundesrechtlichen Vorgaben wird die Zahl der Jagdtage jährlich erhöht. Im Jahr 2026 darf während der Hochwildjagd an elf Tagen und während der Niederwildjagd an 13 Tagen gejagt werden.

Laute Jagd

Bisher konnten Einschränkungen bei der sogenannten lauten Jagd mit Hunden ab dem 15. November nur bei entsprechenden Schneeverhältnissen oder im Hinblick auf eine Nachjagd verfügt werden. Künftig sollen solche Einschränkungen auch unabhängig von der Schneelage möglich sein. Hintergrund sind Beobachtungen der Wildhut, wonach Jagdhunde vermehrt frei laufen gelassen werden, ohne dass tatsächlich Schneehasen gejagt werden. Dies führt zu zusätzlichen Störungen anderer Wildtiere, die sich dadurch vermehrt in Waldgebiete zurückziehen.

Rotwild: Wirksamere Regulierung

Änderungen gibt es auch bei der Freigabe von Rotwild während der Rehjagd vom 1. bis 21. Oktober. Bisher waren sowohl Kahlwild (weibliche Tiere und Kälber) als auch Spiesser (junge Stiere) unabhängig vom Erreichen der Abschussziele jagdbar. Künftig werden junge männliche Tiere (Spiesser) nur noch freigegeben, wenn die vorgesehenen Abschussziele bei Stieren und Spiessern während der Hochwildjagd nicht erreicht wurden. Damit soll der Jagddruck stärker auf weibliche Tiere und Kälber gelenkt werden, um die Bestände wirksamer regulieren zu können.

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