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Nationale Krisenübung: Kanton Glarus hat geübt

Die Kantonale Führungsorganisation wurde während der Krisenübung aufgeboten • Foto: Darko Cetojevic

Departement Sicherheit und Justiz • Am 6. und 7. November 2025 fand landesweit die Integrierte Übung 2025 statt. Ziel der Übung war es, auf politisch-strategischer Ebene die nationale Zusammenarbeit und Koordination zur Bewältigung einer Krise zu überprüfen und zu stärken. Der Kanton Glarus hat sich an der Übung beteiligt.

Bund und Kantone sowie das Fürstentum Liechtenstein führten von Donnerstag, 6. November, bis Freitag, 7. November 2025, die Integrierte Übung (IU25) durch. Das Übungsszenario beschrieb eine hybride Bedrohungslage, also eine Kombination aus Cyberangriffen, Desinformation und militärischem Druck auf die Schweiz. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit von Behörden, Armee, Zivilschutz und Blaulichtorganisationen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu testen.

Bedeutung für die Krisenvorsorge im Kanton Glarus

Im Kanton Glarus wurden bei dieser Übung die Strukturen der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) eingesetzt. Sämtliche im Krisenfall involvierten Stellen wurden integriert. Im Übungsszenario brach ein Krieg zwischen zwei fiktiven Ländern am Rande Europas aus. Dies löste in der Schweiz politische Forderungen, Cyberattacken auf die Bahn- und Spitalinfrastruktur, Drohnenaktivitäten bei kritischen Infrastrukturen, Schwierigkeiten mit Lieferketten und Androhung von militärischer Gewalt aus.

Die Teilnahme an der IU 25 war für den Kanton Glarus ein wichtiger Bestandteil der laufenden Weiterentwicklung seiner Krisenorganisation. Der Krisenstab, die KFO, nutzte die Übung als Chance, die Strukturen und Prozesse anhand komplexer Bedrohungen zu stärken. Thomas Gabathuler, Stabschef KFO und Hauptabteilungsleiter Militär und Zivilschutz, schätzt die Bedeutung der Übung, gerade auch für die Kantone, als hoch ein: «Das Üben, aber auch das Beübtwerden ist sehr wichtig. Die Schnittstellen haben im Grossen und Ganzen funktioniert. Es wurde mit der notwendigen Sorgfalt agiert.»

Der zuständige Regierungsrat Christian Marti, Vorsteher des Departements Sicherheit und Justiz: «Das Zusammenspiel der vielen Kräfte, die für Schutz und Sicherheit des Kantons Glarus zuständig sind, muss im Verbund mit dem Bund laufend überprüft werden, um im Krisenfall bestehen zu können.»

Eine interne Bewertung wird innerhalb der kantonalen Strukturen vorgenommen. Die Gesamtauswertung dauert bis Mitte 2026.

Medienkontakt
Thomas Gabathuler, Hauptabteilungsleiter Militär und Zivilschutz: 055 646 68 55 

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