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Ralph Brändle ist neuer Vizepräsident der Linthkommission

Linthkommission • Die Linthkommission hat Ralph Brändle als neuen Vizepräsidenten gewählt. Er ersetzt Michael Eugster, der demnächst pensioniert wird. Weiter wurde der Jahressicherheitsbericht 2024 verabschiedet, der dem Linthwerk einen guten Zustand bescheinigt.

In der Linthkommission kommt es zu einem personellen Wechsel. Michael Eugster, bisheriger Vizepräsident der Kommission und Leiter des Amtes für Wasser und Energie des Kantons St. Gallen, wird Ende Januar 2026 pensioniert. Die Amtsleitung hat er bereits per 1. Mai 2025 abgegeben und tritt dementsprechend auch aus der Linthkommission aus. Eugster hatte im Juni 2020 als Vertreter des Kantons St. Gallen und Nachfolger von Regierungsrat Marc Mächler in die Linthkommission Einsitz genommen. Im darauffolgenden September wurde er zum Vizepräsidenten gewählt. Die Linthkommission dankt Michael Eugster herzlich für die geleisteten Dienste und seine wertvolle Expertise in den letzten fünf Jahren.

Ralph Brändle (links) folgt in der Linthkommission auf Michael Eugster • Foto zvg

Sowohl in der Linthkommission als auch im kantonalen Amt für Wasser und Energie wird Ralph Brändle sein Nachfolger. Brändle ist gelernter Tiefbauzeichner und hat ein Bauingenieurstudium an der Hochschule Rapperswil (heute OST) sowie ein Nachdiplomstudium als Wirtschaftsingenieur absolviert. Er war in verschiedenen Ingenieurbüros als Projektleiter tätig, bevor er 2008 als stellvertretender Abteilungsleiter Naturgefahren zum Tiefbauamt des Kantons St. Gallen stiess. Nach einem vierjährigen Abstecher ins Strassenkreisinspektorat Wattwil hat Ralph Brändle per 1. Mai 2025 von Michael Eugster die Leitung des Amtes für Wasser und Energie übernommen. An ihrer Sitzung vom 12. Juni 2025 hat ihn die Linthkommission als Vertreter des Kantons St. Gallen im Gremium bestätigt und ihn zum Vizepräsidenten gewählt.

Escherkanal und Linthkanal in einem guten Zustand

An derselben Sitzung verabschiedete die Linthkommission auch den Jahressicherheitsbericht 2024 des Linthwerks. Der Bericht wird von einem externen Ingenieurunternehmen auf Grundlage einer Begehung sowie der Schadstellen, welche die Linthaufseher während des Jahres feststellen, erstellt. Ziel ist es, beginnende Schäden frühzeitig zu erkennen, die sich auf die Sicherheit des Linthwerks auswirken könnten. Der Jahressicherheitsbericht 2024 kommt zum Schluss, dass sich der Escherkanal und der Linthkanal weiterhin in einem guten Zustand präsentieren und die Betriebssicherheit gewährleistet ist. Er hält fest, dass durch die tägliche Arbeit der Linthverwaltung und insbesondere der beiden Linthaufseher Veränderungen rasch erkannt werden.

Medienkontakt (Mittwoch, 18. Juni 2025, 15–16 Uhr)
Regierungsrat Thomas Tschudi, Präsident der Linthkommission: 055 646 64 00

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