Grundstein für die Erweiterung der Berufsfachschule Ziegelbrücke gelegt
Departement Bau und Umwelt • Am 2. Oktober 2026 wurde der Grundstein für die Erweiterung der Berufsfachschule Ziegelbrücke gelegt. Gemeinsam mit Projektbeteiligten brachten die Regierungsräte Thomas Tschudi und Kaspar Becker eine Zeitkapsel in das Bauwerk ein. Die Fertigstellung der Schulerweiterung und der neuen Dreifachwettkampfsporthalle ist für Ende 2027 vorgesehen.
Die feierliche Grundsteinlegung auf der Baustelle in Ziegelbrücke markiert einen symbolischen Meilenstein bei der Erweiterung der Berufsfachschule. Neben den Regierungsräten Thomas Tschudi, Vorsteher des Departements Bau und Umwelt, und Kaspar Becker, Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Bauherrschaft, der künftigen Nutzenden sowie des Planungs- und Bauteams teil.
Die dabei eingebrachte Zeitkapsel bewahrt Dokumente zur Entstehung des Gebäudes und zum Zeitgeschehen. Sie enthält unter anderem das Memorial der Landsgemeinde 2024, den Jurybericht des Architekturwettbewerbs und verschiedene Tageszeitungen. Ihr Inhalt ist für kommende Generationen bestimmt, die sich dereinst mit dem Gebäude befassen und die Kapsel möglicherweise bei einem Umbau oder Rückbau wiederentdecken.
Neue Klassenzimmer und Turnhalle
Mit der Erweiterung schafft der Kanton die räumlichen Voraussetzungen, um das Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BZGS) am heutigen Standort Glarus und die Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule (GIBGL) in Ziegelbrücke an einem Standort zusammenzuführen. Dafür entstehen ein neuer Klassenzimmertrakt und eine Dreifachwettkampfsporthalle. Zudem wird ein bestehendes Gebäude umgebaut. Für Architektur und Planung zeichnet die Diagonal Architekten AG verantwortlich.
Die Bauarbeiten haben mit dem Abbruch der alten Sporthalle am 1. Mai 2026 begonnen. Als Nächstes werden die Kanalisation und die Bodenplatten für Sporthalle und Schultrakt fertiggestellt. Im Frühjahr 2027 soll das Aufrichten des Holzbaus beginnen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Ende 2027 geplant. Für das Projekt stehen rund 38 Millionen Franken zur Verfügung.