Regierungsratssitzung 27. Mai 2026 • Der Regierungsrat nimmt zustimmend Kenntnis von den Anträgen der Stiftung Sportförderung Schweiz und der Fachdirektorenkonferenz Geldspiele zu der Ausschüttung von Fördergeldern für den Sport in den kommenden Jahren. Der Beitrag wird aus dem Reingewinn der nationalen Lotteriegesellschaften geleistet.
Der Regierungsrat befürwortet die finanzielle Absicherung des nationalen Sports für die kommenden vier Jahre. Da die Reingewinne der Lotteriegesellschaften zuletzt deutlich höher ausfielen als prognostiziert, bleibt der Gewinnanteil für die Kantone trotz einer leichten Aufstockung der Sportfördergelder stabil.
Die Fachdirektorenkonferenz Geldspiele (FDKG) legt im Juni 2026 die Verteilung der Gelder für die Jahre 2027 bis 2030 fest. Diese Beiträge stammen aus dem Reingewinn von Swisslos und der Loterie Romande. Weil deren Reingewinne in den Jahren 2022 bis 2024 mit durchschnittlich 780,3 Millionen Franken pro Jahr deutlich höher ausfielen als ursprünglich angenommen (691,8 Mio. Franken), bleibt der für die Kantone verfügbare Gewinnanteil trotz einer leichten Erhöhung der nationalen Sportförderung stabil.
Der Kanton Glarus unterstützt den Antrag des FDKG-Vorstandes, dem sich auch die Stiftung Sportförderung Schweiz (SFS) angeschlossen hat. Vorgesehen ist ein fester Basisbeitrag von jährlich 65 Millionen Franken. Hinzu kommen maximal 15 Millionen Franken pro Jahr für spezielle Förderbereiche, die an die tatsächliche Gewinnentwicklung gekoppelt sind, sowie 275'000 Franken für den Stiftungsbetrieb. Bereits zuvor beschlossen wurde eine jährliche Einlage von 5 Millionen Franken für die Paralympischen Winterspiele 2038. Sollten diese nicht in der Schweiz stattfinden, fliesst dieses Geld an die Kantone zurück. Der Regierungsrat folgt damit dem Antrag des Departements Sicherheit und Justiz.