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Gesamtrevision der Gefahrenkarte Klöntal startet im Juni

Die Gefahrenkarte Klöntal: In den Teilgebieten Richisau, Vorauen und Güntlenau werden unter anderem Informationen über Rutschungen, Steinschlag oder Lawinen gesammelt und dokumentiert • Karte: DBU

Departement Bau und Umwelt • Ab Juni 2026 startet die Gesamtrevision der Gefahrenkarte Klöntal. Ziel ist es, die Gefahrenkarte auf den aktuellen Stand des Wissens zu bringen.

Die Gefahrenkarte im Gebiet Klöntal wird unter Leitung der kantonalen Abteilung Wald und Naturgefahren gesamtrevidiert. Dabei werden alle Prozesse der gravitativen Naturgefahren, namentlich Sturz-, Rutsch-, Lawinen- und Wasserprozesse abgedeckt. Der Perimeter erstreckt sich über die Teilgebiete Richisau, Vorauen und Güntlenau. Das Gebiet Rhodannenberg ist nicht Teil der Gesamtrevision, da die Gefahrenkarte aus dem Jahre 2016 noch aktuell ist.

Gefahrenkarten werden im Kanton Glarus alle 15 bis 20 Jahre überarbeitet und verifiziert. Die Gefahrenkarte im Bereich Richisau und Vorauen wurde im Jahr 2009 erstellt. Seither hat sich die Methodik sowie das Wissen über die Naturgefahrenprozesse weiterentwickelt. Die neuen Schutzdämme im Bereich Güntlenau sind noch nicht in der Gefahrenkarte berücksichtigt. Dies wird im Rahmen der Gesamtrevision der Gefahrenkarte durchgeführt.

Ziele der Gesamtrevision 

  • Die Gefahrenkarte Klöntal wird in den Teilgebieten Richisau, Vorauen und Güntlenau auf den aktuellen Stand des Wissens gebracht.
  • Die Genauigkeit der Gefahrenkarte wird erhöht und allfällige Veränderungen in der Gefährdung erkannt.
  • Die in den letzten Jahren erstellten Schutzbauten werden in der Gefahrenkarte berücksichtigt.

Die Publikation der überarbeiteten Gefahrenkarte Klöntal ist im dritten Quartal 2027 geplant. Die Gefahrenkarte stellt ein behördenverbindliches Instrument dar, welches für planerische und raumwirksame Tätigkeiten von Kanton und Gemeinden zu berücksichtigen ist. Sie ist Grundlage für die kantonale und kommunale Raumplanung.

Aufruf: Meldung von Naturgefahren

Die Bevölkerung wird gebeten, die Abteilung Wald und Naturgefahren zu unterstützen und frühere sowie aktuelle Beobachtungen zu relevanten Naturgefahrenprozessen wie Rutschungen, Steinschlag oder Lawinen (Teilgebiete Richisau, Vorauen und Güntlenau) zu melden. Kontakt: Ulrich Aerne, Abteilung Wald und Naturgefahren, Fachstelle Naturgefahren: 055 646 64 51 I ulrich.aerne@gl.ch.

Medienkontakt
Maurus Frei, Abteilung Wald und Naturgefahren: 055 646 64 53 I maurus.frei@gl.ch (Tel. erreichbar am Mittwoch, 27. Mai, 15–16.30 Uhr)

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