Interpellation zu Treibhausgasemissionen im Kanton Glarus beantwortet
Regierungsratssitzung 10. Februar 2026 • In seiner Antwort auf eine Interpellation zu den Treibhausgasemissionen im Kanton Glarus hält der Regierungsrat fest, dass bis anhin keine systematischen und vollständigen Erhebungen von Klimadaten erfolgten. Künftig ist aber die Erstellung und Veröffentlichung der kantonalen Treibhausgasbilanz vorgesehen.
Eine Interpellation von Landrat Kaj Weibel, Grüne/Junge-Grüne-Fraktion, fordert vom Regierungsrat detaillierte Angaben zu den Treibhausgasemissionen im Kanton Glarus. Im Fokus steht das neue Klimagesetz, das im Mai 2026 der Landsgemeinde vorgelegt werden soll. Die Fragen beziehen sich unter anderem auf die Emissionen nach Sektoren und den Emissionen-Anteil der Kantonsverwaltung.
In seiner Antwort schreibt der Regierungsrat, dass es für das Jahr 2024 für den Kanton Glarus noch keine offizielle Treibhausgasbilanz gibt. Schätzungen liegen für 2020 bei rund 258 000 Tonnen CO₂-Äquivalente. CO2- Äquivalente sind eine Einheit, mit der sich die Auswirkungen verschiedener Treibhausgase auf das Klima messen lassen. Emissionen der Kantonsverwaltung wurden bis anhin nicht systematisch erfasst. Künftig ist eine Treibhausgasbilanz gemäss dem im politischen Prozess stehenden Klimagesetz vorgesehen, welche auch veröffentlicht werden soll.
Die Interpellation sowie die Antwort des Regierungsrates sind in der Geschäftsdatenbank des Landrates publiziert.