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Interpellation zur Prostitution im Glarnerland beantwortet

Regierungsratssitzung 3. Februar 2026 • Der Regierungsrat beantwortet Fragen der SP-Fraktion über die Situation der Prostitution im Kanton Glarus.

Am 3. November 2025 reichte die SP-Fraktion die Interpellation «Realitätscheck Prostitution im Glarnerland» ein. Darin möchte die SP-Fraktion vom Regierungsrat eine Einschätzung der aktuellen Situation zur Prostitution im Kanton Glarus. Sie fragt nach aktuellen Zahlen zu Bordellen und Prostituierten, Hinweisen auf Menschenhandel, Polizeieinsätzen und Hilfsangeboten. Sie möchte ausserdem wissen, wo der Regierungsrat einen Handlungsbedarf sieht.

In seiner Stellungnahme stellt der Regierungsrat fest, dass im Kanton Glarus das Risiko von Menschenhandel im Zusammenhang mit Prostitution als gering gilt. Die bestehenden Gesetze, regelmässigen Kontrollen, Sensibilisierungsmassnahmen sowie die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz und Fachstellen wirken präventiv. Sie helfen, betroffene Personen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu unterstützen. Deshalb besteht derzeit kein Bedarf für zusätzliche Massnahmen.

Die Interpellation sowie die Stellungnahme des Regierungsrates sind in der Geschäftsdatenbank des Landrates publiziert.

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