Grundsatzbewilligung für verschobenes Klausenrennen
Regierungsratssitzung 25. November 2025 • Das bereits bewilligte, internationale Klausenrennen Memorial wird von 2026 um ein Jahr auf 2027 verschoben. Der Regierungsrat erteilt die Grundsatzbewilligung auch für den neuen Austragungstermin.
Die Klausen Historic GmbH plant eine Neuauflage des Klausenrennen Memorials, das nach 1993 und 2013 im Jahr 2027 wieder stattfinden soll. Im Januar 2025 hatte der Regierungsrat den Organisatoren bereits eine Grundsatzbewilligung für den Herbst 2026 erteilt (s. Medienmitteilung). In der Zwischenzeit wurde der Anlass in der Planung um ein Jahr verschoben und soll neu vom 24. bis 26. September 2027 stattfinden. Der Regierungsrat anerkennt die internationale Werbewirksamkeit eines solchen Anlasses, der auch bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt ist. Er erteilt die Grundsatzbewilligung auch für den aktualisierten Austragungstermin 2027. Für den Anlass braucht es neben der Grundsatzbewilligung auch noch eine Durchführungsbewilligung. Das OK erarbeitet derzeit die Grundlagen dazu, u. a. sollen die negativen Umwelteinflüsse möglichst minimiert werden.
Das Klausenrennen
Das Klausenrennen galt von 1922 bis 1934 als die härteste Bergprüfung Europas. Die besten Rennfahrer dieser Zeit wie Caracciola, Chiron, Bullus, Nuvolari, Varzi oder Stuck
kamen damals nach Linthal, um die 21,5 Kilometer lange Schotterpiste unter die Räder zu nehmen. Ein Sieg beim Klausenrennen war verbunden mit viel Renommée.
Das Klausenrennen Revival soll dieses Kulturgut pflegen, indem es sich am historischen Vorbild der 1920er Jahre orientiert, aber an die heutigen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse der Gesellschaft angepasst wird. Die Bergprüfung wird für historische Fahrzeuge (Autos, Dreiräder und Motorräder) mit Baujahr bis 1949 ausgetragen. Daneben gibt es eine Spezialkategorie für besondere Fahrzeuge. Das Teilnehmerfeld ist auf maximal 250 Fahrzeuge beschränkt.