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Keine Beanstandungen bei Hirse- und Buchweizenprodukten

Alle Proben hielten den gesetzlichen Höchstwert ein • Foto: Adobe.Stock

Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit • Tropanalkaloide sind natürliche, pflanzliche Inhaltsstoffe, die Lebensmittel verunreinigen können. Im Rahmen einer Untersuchungskampagne in der Ostschweiz mussten die Lebensmittelkontrolleure keine der Proben beanstanden.

Tropanalkaloide sind natürliche, pflanzliche Inhaltsstoffe, die beispielsweise in Stechapfel, Tollkirsche oder Bilsenkraut vorkommen. Sie können die Ernte von Hirse, Sorghumhirse und Buchweizen verunreinigen und so in Lebensmittel gelangen. Bereits in niedriger Dosierung haben sie Einfluss auf die Herzfrequenz und das zentrale Nervensystem. Mögliche Symptome sind Benommenheit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Bei Personen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden können Tropanalkaloide zu gesundheitlichen Problemen führen. Zum Schutz der Bevölkerung wurden Höchstwerte für die Tropanalkaloide Atropin und Scopolamin festgelegt.

Keine Beanstandungen

Die Produzenten und Verarbeiter sind dafür verantwortlich, den Anteil der unerwünschten Samenkörner oder fremder Pflanzenteile bei der Getreideernte auf ein Minimum zu senken. Allerdings häufen sich seit einigen Jahren Meldungen über mit Tropanalkaloiden belastete Lebensmittel in Europa. Deshalb wurden im Rahmen einer koordinierten Ostschweizer Untersuchungskampagne 15 Mais-, 10 Hirse- und 6 Buchweizenprodukte erhoben. Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit der Kantone Graubünden und Glarus beteiligte sich mit sieben Proben. Aus dem Kanton Glarus wurde eine Probe Buchweizenmehl beprobt, die sich wie alle anderen Proben als konform erwies. 

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