Mollis: ESAF – Positive Sicherheitsbilanz
Kantonspolizei Glarus • Am Wochenende hat in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ESAF 2025 Glarnerland+ stattgefunden. Die Kantonspolizei Glarus, unterstützt durch Rettungsdienst, Feuerwehr, Armee und Zivilschutz, zieht eine positive Bilanz zur grössten jemals im Kanton Glarus stattgefundenen Veranstaltung.
Insgesamt leisteten die Polizeikräfte rund 110 Einsätze während dem mehrtägigen Anlass. Der Rettungsdienst verzeichnete über 500 Patientenkontakte, wovon rund 40 Spitaleinweisungen. Die Feuerwehren melden keine besonderen Vorkommnisse. Angesichts der mehreren hunderttausend Besucherinnen und Besucher kann der Verlauf des Wochenendes als ruhig bezeichnet werden.
Alkohol, Drohnen, Vermisste ...
Rund ein Drittel der Polizeieinsätze betrafen Hilfe- und Kontrollersuchen. Bei diesen Einsätzen unterstützten die Polizeikräfte Festbesuchende, ohne dass es dabei zu strafrechtlich relevanten Vorfällen gekommen wäre. In über einem Dutzend Fälle mussten trotz des ständigen Drohnenflugverbots im Flugplatzperimeter Drohnen über dem Festgelände festgestellt werden. Die meisten Drohnenpiloten konnten angehalten und ermahnt werden.
Zahlreiche Festbesuchende hatten stark dem Alkohol zugesprochen, was besonders in den Abend- und Nachtstunden bei den Polizeieinsätzen zum Tragen kam. In gut einem Dutzend Fälle musste die Polizei wegen alkoholisierter Personen und damit verbundenen zwischenmenschlichen Problemen einschreiten. In zwei Fällen wurden Verkehrsteilnehmende mit zu hohen Atemalkoholwerten angehalten. Insgesamt verzeichnete die Kantonspolizei neun Vermisstmeldungen auf dem Festgelände. In allen Fällen konnten die Personen wohlbehalten aufgefunden werden.
Bislang kam es gemäss Kenntnis der Kantonspolizei Glarus zu rund einem Dutzend Fälle mit strafrechtlicher Relevanz. Darunter fallen hauptsächlich Diebstähle und Betrüge. In einem Fall eines versuchten Geldwechselbetrugs konnten drei Beschuldigte ermittelt werden. In gerade einmal einer Handvoll polizeirelevanter Fälle gab es überwiegend leicht verletzte Personen. Die Kantonspolizei informierte in einem früheren Bulletin über den Todesfall vom Freitagabend, als ein Mann zwischen Netstal und Näfels von einem Zug erfasst und tödlich verletzt wurde.
Staus blieben weitgehend aus
Sehr positiv bewertet die Kantonspolizei Glarus den Ablauf der An- und Abreise. Der erwartete Verkehrsstau blieb an allen Festtagen weitgehend aus, einzig bei der Abreise am Sonntag kam es zeitweise zu Stockungen beim motorisierten Individualverkehr. Zum positiven Ergebnis beigetragen hat massgeblich auch die Glarner Bevölkerung, die sich vorbildlich an die Mobilitäts-Empfehlungen im Vorfeld des ESAF gehalten hat. Im Umfeld des Anlasses kam es lediglich zu einer Handvoll kleinerer bis mittelgrosser Verkehrsunfälle und somit zu keinen zusätzlichen Belastungen des Strassennetzes.
Verstärkung erhalten
Die Kantonspolizei Glarus wurde für die Bewältigung des ESAF 2025 Glarnerland+ massgeblich durch das Ostschweizer Polizeikonkordat (ostpol.ch) unterstützt. Diese übergreifende Zusammenarbeit von Mitarbeitenden der Ostschweizer Polizeikorps hat in sämtlichen polizeilichen Disziplinen hervorragend funktioniert. Die Kantonspolizei Glarus dankt den unterstützenden Polizistinnen und Polizisten sowie dem eigenen Korps für das grosse Engagement zugunsten eines friedlichen und erfolgreichen Anlasses.
Die Kantonspolizei Glarus weist darauf hin, dass von Montag, 1. September, bis Dienstag, 2. September 2025, auf dem Festgelände in Mollis die Feierlichkeiten zum 100-Jahr-Jubiläum der Migros stattfinden. Es ist daher mit Verkehrsbehinderungen, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden, zu rechnen.
Medienkontakt
Kantonspolizei Glarus, Richard Schmidt: 055 646 66 66 I richard.schmidt@gl.ch