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Freibäder: Wasserqualität teilweise beanstandet

Badewasserqualität: Im Kanton Glarus musste die Wasserqualität teilweise beanstandet werden • Foto: iStock

Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit • Im Sommer 2025 wurden 40 Badewasserproben aus 27 Freibädern in Graubünden und Glarus entnommen. Im Kanton Glarus wurde die Hälfte der Proben beanstandet.

Von Juni bis August 2025 entnahmen die amtlichen Wasserkontrolleure 40 Proben aus 27 Freibädern in Graubünden und Glarus. Vor Ort wurden der Chlorgehalt und der PH-Wert gemessen; im Labor wurden weitere Parameter analysiert. Im Kanton Glarus wurden vier von acht Proben beanstandet, betroffen waren zwei von fünf geprüften Badis. Im Vorjahr gab es keine Beanstandungen. 

Wieder mehr Beanstandungen 

In einem Glarner Schwimmbad wurde ein jeweils zu hoher Chloratwert gemessen, in einem anderen Badebetrieb ein zu hoher Wert an gebundenem Chlor sowie eine zu hohe Gesamtkeimzahl. Unerwünschte Stoffe wie Harnstoff, Chlorat oder gebundener Chlor können zu Reizungen von Haut, Augen und Atemwegen führen.

Rückblickend zeigte sich in den Vorjahren in den Kantonen Glarus und Graubünden ein positiver Trend: Die Zahl der Beanstandungen nahmen sowohl bei den Proben (von 63 % auf 36 %) als auch bei Betrieben (von 73 % auf 43 %) ab. 2025 mussten jedoch in beiden Kanton mehr Beanstandungen gemeldet werden: 47,5 Prozent der untersuchten Proben entsprachen nicht den Vorgaben. Dabei mussten 59 Prozent der kontrollierten Betriebe Korrekturmassnahmen ergreifen und die Selbstkontrolle verbessern

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