Direkt zum Inhalt springen

Fischerei

BachforelleIm Kanton Glarus wird die Fischerei nach dem Patentsystem ausgeübt. Die Patente kann man bei der Abteilung Jagd und Fischerei beziehen und bezahlen. Der Kanton sorgt für die Erhaltung und den Schutz der Artenvielfalt der einheimischen Fische. In der kantonalen Fischbrutanlage Mettlen werden von Fischereiaufseher Andreas Zbinden Forellen und Seesaiblinge gezüchtet.

Krebsinventar Glarus Nord

Im 2017 wurden verschiedene Still- und Fliessgewässer in der Gemeinde Glarus Nord auf das Vorhandensein von einheimischen Edelkrebsen (Astacus astacus) und Steinkrebsen (Austropotamobius torrentium) untersucht. Gleichzeitig wurden die Gewässer auf ihre Eignung als potentieller Lebensraum untersucht. Der Edelkrebs konnte unter anderen in den Tankgräben nachgewiesen werden, teilweise in einem guten Bestand. Der Steinkrebs wurde nicht festgestellt. Die Lebensraumabklärung ergab ein relativ geringes Potential von zusätzlichen geeigneten Krebslebensräumen.

Krebsinventar Glarus Nord 2017 [pdf, 5.0 MB]

Jahresbericht Fischerei

Jahresbericht 2018 [pdf, 222 KB]

Fischereiliche Bewirtschaftung im Kanton Glarus

Bewirtschaftungskonzept [pdf, 394 KB]
 

Gewässerkarte

Gewässerkarte [pdf, 5.3 MB]

Weitere Informationen zur Fischerei

Neue Fischereivorschriften ab 1. Januar 2019

Per 1. Januar 2019 werden die Fischereivorschriften angepasst. Um das Verschleppen von Krankheiten zu verhindern, ist neu der Gebrauch von Filzsohlen verboten. Diese Sohlen trocknen nur sehr langsam und bieten so Keimen, z.B. Krebspest, ideale Bedingungen zum Überleben. Ebenfalls verboten ist der Einsatz von Köderflaschen und Köderreusen in den Tankgräben, Näfels. Dort leben die geschützten Edelkrebse. welchen im letzten Jahr wiederholt mit Reusen nachgestellt wurde. Änderungen gibt es bezüglich der Schleppangelfischerei auf dem Klöntalersee: Neu dürfen pro Patentinhaber "Schleppangelfischerei" auf dem gleichen Boot je fünf Anbissstellen verwendet werden. Die Schleppe darf eine Gesamtbreite (Ausleger-Boot oder Ausleger zu Ausleger) von maximal 25 Meter aufweisen. Neu darf auch auf dem Oberplegisee das Eisfischen ausgeübt werden (15. Januar – 28.(29.) Februar). Ebenfalls wurden die Fischschonstrecken Quellbach Oberurnen und Rosenbord von der Mündung hinauf bis zur Fronalpstrasse in Niederurnen aufgehoben. Die Vorschriften sind in der Gesetzessammlung unter VI E/31/2 einsehbar.

Gewässerkarte [pdf, 5.3 MB]