Regierungsrat beantwortet Interpellation zur Energiegesetzgebung

Regierungsratssitzung 27. Mai 2026 • Die Anzahl der mit erneuerbarer Energie betriebenen Heizungen hat im Kanton Glarus deutlich zugenommen. Dies schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme zu einer Interpellation aus dem Landrat.

Am 12. Februar 2026 reichten die Landräte Kaj Weibel und Marius Grossenbacher die Interpellation «Stand und Perspektiven der Energiegesetzgebung im Kanton Glarus im Kontext der MuKEn 2025» ein. In seiner Stellungnahme führt der Regierungsrat aus, dass die Zahl der schlecht gedämmten Gebäude im Kanton Glarus noch immer sehr hoch sei. Rund die Hälfte der 14'000 Gebäude werden noch mit Öl oder Gas beheizt. Die strengeren Vorgaben an die Gebäudehülle sowie das fossile Verbot für Heizungen in Wohnbauten haben aber spürbar zu Effizienzgewinnen und Energieeinsparungen geführt. So wurden seit der Revision des Energiegesetzes durchschnittlich etwa doppelt so viele erneuerbare Heizungen pro Jahr gefördert wie in den drei Jahren davor.

Die Interpellation sowie die Stellungnahme des Regierungsrates sind in der Geschäftsdatenbank des Landrates publiziert.