Gute Noten für Glarner Röstkaffees

Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit • Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat Ende 2025 die Qualität von Röstkaffee überprüft. Die beiden untersuchten Produkte aus einer Glarner Rösterei erfüllten alle lebensmittelrechtlichen Anforderungen.

Im Rahmen einer amtlichen Untersuchung in den Kantonen Graubünden und Glarus wurden die folgenden Qualitätskriterien für Röstkaffee kontrolliert: Anteil verkohlter Bohnen, Gehalt an wasserlöslichem Extrakt, Wassergehalt, Restkoffein bei entkoffeiniertem Kaffee sowie die Gehalte an Acrylamid, Methylcafestol und Ochratoxin A (OTA). Letzteres ist ein von Schimmelpilzen gebildetes Gift, das in Kaffeebohnen vorkommen kann.

Der Mindestgehalt von 22 Massenprozent wasserlöslichem Extrakt (bezogen auf die Trockenmasse) stellt sicher, dass die Bohnen weder zu stark noch zu schwach geröstet sind. Der Gehalt an Methylcafestol dient unter anderem dazu, die deklarierte Zusammensetzung plausibel zu machen. In Glarus und Graubünden zusammen wurden elf vorverpackte Röstkaffees aus neun verschiedenen Röstereien untersucht. Die beiden Proben aus einer Glarner Rösterei wiesen keinerlei Beanstandungen auf. Von den insgesamt elf untersuchten Kaffees wurden fünf wegen Kennzeichnungsmängeln beanstandet. Bei einem Produkt wurde ein zu hoher Wassergehalt festgestellt. Positiv fiel auf, dass die Methylcafestol-Werte bei allen Proben mit den Angaben auf der Verpackung übereinstimmten.