Regierungsrat beantwortet Interpellation zur Erbschaftssteuerinitiative

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Regierungsratssitzung 9. September 2025 • Der Regierungsrat beantwortet Fragen der SVP-Fraktion über die Auswirkung der von der Juso Schweiz eingereichten Volksinitiative zur Erbschaftssteuer.

Die Juso-Initiative «Für eine soziale Klimapolitik – steuerlich gerecht finanziert (Initiative für eine Zukunft)» fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässe und Schenkungen von mehr als 50 Millionen Franken. Ende Juli 2025 reichte die SVP-Fraktion die Interpellation «JUSO-Erbschaftssteuerinitiative» ein. Sie erkundigt sich unter anderem nach den Konsequenzen einer Abwanderung aller Personen mit einem steuerbaren Vermögen von über 50 Millionen Franken aus dem Kanton Glarus.

Der Regierungsrat lehnt gemäss seiner Antwort die Juso-Initiative grundsätzlich ab. Beim Wegzug der genannten Steuerpflichtigen würden dem Kanton und den Gemeinden rund sieben Millionen Franken Steuereinnahmen fehlen. Deshalb müssten der Kantonssteuerfuss und die Gemeindesteuerfüsse um jeweils rund zwei Prozent erhöht werden.

Die Interpellation sowie die Stellungnahme des Regierungsrates sind in der Geschäftsdatenbank des Landrates publiziert.