Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat die Badewasserqualität der Badeplätze in den Kantonen Glarus und Graubünden untersucht. Die Qualität des Badewassers ist an allen geprüften Stellen sehr gut.
Die Untersuchungen und die qualitative Einstufung der Badewässer erfolgten aufgrund der «Empfehlungen zur Untersuchung und Beurteilung der Badewasserqualität von See- und Flussbädern» – herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und Bundesamt für Gesundheit (BAG). Ausschlaggebend für die Einstufung der Badewasserqualität ist die Belastung des Seewassers mit Fäkalkeimen.

Dreifach sehr gut
Die Strandbäder Gütlenau und Vorauen am Klöntalersee sowie Gäsi am Walensee wurden am 17. Juni 2025 beprobt. Die Wasserproben weisen alle die Qualitätsklasse A (sehr gut) auf. Auch die rund zwei Dutzend geprüften Bündner Seebadis sind sehr sauber und erreichten alle ebenfalls die Qualitätsklasse A.
Die ermittelte Badewasserqualität stellt eine Momentaufnahme dar. Durch ungünstige Wetterverhältnisse wie Gewitter und intensive Regenfälle kann sich die Wasserqualität infolge von Abschwemmungen aus landwirtschaftlich genutzten Böden oder aus Regenwasserüberläufen der Kanalisation rasch ändern. Nimmt der Mensch eine grössere Menge fäkalverschmutzten Wassers auf, kann es zu Erkrankungen kommen. Es ist daher sinnvoll, die folgenden Regeln für das Baden in Flüssen und Seen zu beachten:
- Badeplätze mit schlechten Untersuchungsergebnissen meiden (insbesondere Qualitätsklasse D)
- Bei trüber Wasserführung auf das Baden verzichten
- Möglichst keine grösseren Mengen Wasser schlucken (speziell bei Kindern darauf achten)
- Nach Möglichkeit nach dem Baden duschen