Interpellation zu Uranlieferungen aus Russland beantwortet

Regierungsratssitzung 25. März 2025 • Der Regierungsrat beantwortet eine Interpellation über die Abhängigkeit der Schweizer Atomkraftwerke von russischen Uranlieferungen angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Mitte Dezember 2024 reichte die Fraktion Grüne/Junge Grün eine Interpellation zu Uranimporten aus Russland ein. Ihre Fragen beziehen sich auf die Abhängigkeit der Axpo vom russischen Staatskonzern Rosatom bei der Uranbeschaffung, die zukünftige Uran-Lieferantenwahl sowie die finanziellen und politischen Implikationen dieser Abhängigkeit. Der Kanton Glarus ist Mitbesitzer der Axpo.

In seiner Antwort stellt der Regierungsrat fest, dass künftig keine Rohstoffe mehr aus Russland bezogen werden. Für das Atomkraftwerk Leibstadt hat die Axpo neue Lieferverträge mit Uranförderunternehmen aus Kanada und Kasachstan abgeschlossen, die ab 2026 in Kraft treten. Die Brennstoffversorgung des AKW Beznau ist während seiner Restlaufzeit nicht von russischen Quellen abhängig, und die Axpo hat ihre Beschaffungsstrategie geändert, um russische Lieferanten zu vermeiden.

Die Interpellation im Wortlaut sowie die detaillierte Beantwortung des Regierungsrates sind in der Geschäftsdatenbank des Landrates abrufbar.