E-Voting

Allgemeine Informationen

Der Kanton Glarus hat an zwei eidgenössischen Volksabstimmungen im 2015 erfolgreich den Einsatz des elektronischen Stimmkanals getestet: Sämtliche in Glarner Gemeinden registrierten Auslandschweizer Stimmberechtigten konnten ihre Stimme elektronisch abgeben. Im August 2015 hat der Bundesrat entschieden, dem Kanton Glarus wie auch den weiteren Kantonen des Consortiums Vote électronique die Bewilligung für E-Voting-Versuche anlässlich der Nationalratswahlen vom Herbst 2015 nicht zu erteilen. Das Consortium wurde in der Folge aufgelöst. Der Kanton Glarus verzichtete in der Folge auf Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe. Am Ziel, E-Voting für alle einzuführen, hielt der Regierungsrat jedoch fest und gab zu gleich einen ambitionierten Zeitplan vor: Anlässlich der Nationalratswahlen 2019 sollen sämtliche Glarner Stimmberechtigten ihre Stimme elektronisch abgeben können. Der elektronische Stimmkanal soll dabei die konventionellen Kanäle (briefliche und persönliche Stimmabgabe) ergänzen.

Die Landsgemeinde 2017 hat dafür im Rahmen der Erlasses des neuen Gesetzes über die politischen Rechte die gesetzliche Grundlage für den flächendeckenden Einsatz des elektronischen Stimmkanals geschaffen. Im September 2017 stimmte der Landrat dessen Einführung zu. Das künftig eingesetzte System wird ausgeschrieben. Im ersten Quartal 2018 soll der Systementscheid durch den Regierungsrat fallen. Im Anschluss werden die umfangreichen Arbeiten im Zusammenhang mit der Einführung des Systems, den notwendigen Zertifizierungen und dem aufwändigen Bewilligungsverfahren an die Hand genommen.

Bei Fragen zum elektronischen Stimmkanal können Sie sich unter E-Mail E-Voting an die Staatskanzlei wenden.

Antrag_LR_Einführung_E_Voting  [PDF, 173 KB]

Kommissionsbericht_E-Voting  [PDF, 907 KB]