Waffenhandel

Wer gewerbsmässig Waffen, wesentliche Waffenbestandteile, Munition oder Munitionsbestandteile erwirbt, anbietet, weitergibt oder vermittelt, benötigt eine Waffenhandelsbewilligung (Art. 17 Waffengesetz).

Wer gewerbsmässig Waffen, Waffenbestandteile, Waffenzubehör, Munition oder Munitionsbestandteile herstellt oder Waffen an Teilen abändert, die für deren Funktion oder Wirkung wesentlich sind, benötigt eine Waffenhandelsbewilligung (Art. 18 Waffengesetz).

Neu:

Für den gewerbsmässigen Handel von

  • Druckluft- und CO2-Waffen, die eine Mündungsenergie von mindestens 7,5 Joule entwickeln oder aufgrund ihres Aussehens mit echten Feuerwaffen verwechselt werden können;
  • Imitations-, Schreckschuss- und Soft-Air-Waffen, die aufgrund ihres Aussehens mit echten Feuerwaffen verwechselt werden können;

wird eine Waffenhandelsbewilligung für Nichtschusswaffen vorausgesetzt.

Vor Erteilung einer Waffenhandelsbewilligung für Feuerwaffen und Nichtfeuerwaffen ist eine theoretische Prüfung und für Feuerwaffen zusätzlich eine praktische Prüfung abzulegen. Das Bestehen der Prüfung(en) setzt ausreichende Kenntnisse der Waffen- und Munitionsarten sowie der gesetzlichen Bestimmungen voraus. Die Fragenkataloge können auf der Website des Bundesamts für Polizei gratis herunter geladen werden.

Eine Waffenhandelsbewilligung erhält nur, wer unter anderem über besondere Geschäftsräume verfügt, in denen Waffen, wesentliche Waffenbestandteile, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteile sicher aufbewahrt werden können (Art. 17 Abs. 2 Bst. d Waffengesetz).

Das Gesuchsformular ist beim Fachdienst Sicherheit bei der Kantonspolizei Glarus einzureichen.