Ausnahmebewilligung für verbotene Waffen

Verboten sind die Übertragung, der Erwerb, das Vermitteln an Empfänger und Empfängerinnen im Inland sowie das Verbringen in das schweizerische Staatsgebiet von (Art. 5 Waffengesetz):

  • Seriefeuerwaffen und zu halbautomatischen Hand- oder Faustfeuerwaffen umgebaute Seriefeuerwaffen sowie ihren wesentlichen und besonders konstruierten Bestandteilen;
  • militärischen Abschussgeräten von Munition, Geschossen oder Flugkörpern mit Sprengwirkung sowie von ihren wesentlichen Bestandteilen;
  • Messer und Dolche mit einem einhändig bedienbaren automatischen Schwenk-, Klapp-, Spring- oder anderen Auslösemechanismus;
  • Geräte, die dazu bestimmt sind, Menschen zu verletzen, namentlich Schlagringe, Schlagruten, Wurfsterne, Wurfmesser, Hochleistungsschleudern etc. (Ausnahme: Schlagstock);
  • Elektroschockgeräte;
  • Waffen, die einen Gebrauchsgegenstand vortäuschen;
  • Waffenzubehör: für Laser- und Nachtsichtzielgeräte: die Montagevorrichtung. Für Schalldämpfer: speziell dafür konstruierte Lamellen.

Verboten ist zudem der Besitz von:

  • Seriefeuerwaffen sowie ihre wesentlichen und besonders konstruierten Bestandteilen;
  • Feuerwaffen, die einen Gebrauchsgegenstand vortäuschen, sowie ihren wesentlichen Bestandteilen;
  • Granatwerfern, die als Zusatz zu einer Feuerwaffe konstruiert wurden.

Der Fachdienst Sicherheit der Kantonspolizei Glarus kann unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmebewilligungen (Art. 5 Abs. 4 Waffengesetz) erteilten, für

  • die Übertragung, Erwerb, Besitz und das Vermitteln von verbotenen Waffen
  • das Schiessen mit Seriefeuerwaffen
  • den Umbau von Waffen zu verbotenen Waffen

Gesuchsformular Ausnahmebewilligung