Zivilstandsereignisse im Ausland

Bei einem Zivilstandsereignis im Ausland ist für die betroffenen Schweizerinnen und Schweizer wichtig, dass auch ihre amtlichen Eintragungen in der Schweiz rasch und vollständig aktualisiert werden können. Deshalb sind im Ausland erfolgte Zivilstandsereignisse auf amtlichem Wege in die Schweiz zu melden. Ausländische Urkunden werden erst nach Überprüfung und Beglaubigung durch die schweizerische Vertretung im Ausland und mit Bewilligung des kantonalen Zivilstands- und Bürgerrechtsdienstes im schweizerischen Personenstandsregister beurkundet.

Die Eintragung erfolgt durch das Zivilstandsamt am Heimatort.

Ausländische Amtsstellen melden Zivilstandsereignisse meist nicht oder nur mit grosser Verspätung den schweizerischen Behörden. Wir bitten Sie deshalb, auch in Ihrem eigenen Interesse, die Ereignisse sofort nach Eintritt der zuständigen schweizerischen Vertretung im Ausland zu melden. Diese sorgt für die Übersetzung und Beglaubigung der ausländischen Dokumente und leitet diese an die zuständigen Behörden in der Schweiz weiter.

Folgende Zivilstandsereignisse müssen gemeldet werden:

  • Geburt
  • Eheschliessung
  • Eintragung der Partnerschaft
  • Todesfall
  • Kindesanerkennung
  • Vaterschaftsurteil
  • Scheidung
  • Namensänderung
  • Adoption
  • etc.