Aufgaben und Ausgangslage

Ausgangslage

Mit Datum vom 10. Februar 1992 (§ 102) und 13. September 1993 (§ 646) und 9. Oktober 2007 (§625) hat der Regierungsrat das Gesamtkonzept für den Vollzug des Asylgesetzes im Kanton Glarus beschlossen. Darin ist namentlich folgendes geregelt:

  • Schaffung einer Asylkanzlei
  • Unterbringung und Betreuung in einem 3-Phasen-System (Durchgangszentrum / Aussenstationen / Fürsorgegemeinden)
  • Bessere Abgeltung der Leistungen der Gemeinden
  • Weiterführung der Zusammenarbeit mit dem SRK (Führen der Zentren, 1.+ 2. Phase)
  • Förderung von Beschäftigungsprogrammen
  • Verbesserung der Informationen (Einführung Quartalssitzung)

Am 1. Januar 2008 ist das neue Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und das revidierte Asylgesetzes in Kraft getreten. Dies hatte zur Folge, dass von ungefähr 165 betreuten Personen rund ein Drittel in die Zuständigkeit der Sozialhilfe (Soziale Dienste) überführt wird.

Mit der Kantonalisierung des Sozialwesens per 1. Januar 2008 entfielen die Fürsorgegemeinden für die Betreuung der Personen in der 3. Phase. Trotzdem wurde das 3-Phasen-System, mit einigen Anpassungen, aufrechterhalten. Neu ist die Asylbetreuung in der 3. Phase den Sozialen Diensten übertragen worden.

Per Ende März 2016 beendete der Kanton Glarus die Zusammenarbeit mit dem SRK. Die Zuständigkeit für die Asylbetreuung liegt vorläufig bis Ende 2016 bei der Hauptabteilung Soziales.