Jagd

Eine der Aufgaben der Abteilung Jagd und Fischerei ist es, die Jagd zu planen und den Jagdbetrieb zu überwachen. Im Kanton Glarus wird die Jagd nach dem Patentsystem ausgeübt. Ein gelöstes Patent ist ein Jahr, beziehungsweise eine Jagdsaison gültig. Der Kanton sorgt dafür, dass der Wildbestand auf einem für die Land- und Forstwirtschaft erträglichen Mass gehalten wird. Der Schutz der wildlebenden Tiere und die Überwachung des Jagdwesens wird von vier kantonalen Wildhütern ausgeübt.

Eine Besonderheit im Kanton sind die drei Eidgenössischen Jagdbanngebiete, welche rund 18% der Kantonsfläche bedecken. Nebst den beiden Jagdbanngebieten „Schilt und „Rauti-Tros“ ist das Jagdbanngebiet Kärpf als ältestes, heute noch existierendes Wildschutzgebiet Europas (gegründet 1548) tief in der Glarner Kultur und der Bevölkerung verankert.

Jagdstatistik 2015  [PDF, 1.00 MB]

Tuberkulose beim Rotwild

Eine Tierseuche wie die Tuberkulose kann in der Schweiz jederzeit auftreten. Seit dem 1. August 2014 sind Jägerinnen und Jäger und Wildhüter nach der Tierseuchengesetzgebung verpflichtet, verdächtige Veränderungen bei Wildtieren, die auf Tuberkulose hindeuten, einer amtlichen Tierärztin oder einem amtlichen Tierarzt zu melden. Jägerinnen und Jäger und Wildhüter spielen eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung beim Wild. Durch sie können wirksame Massnahmen ergriffen werden, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Erkennen der Tuberkulose beim Wild: Handbuch und Broschüre finden Sie hier  

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