Gewässerschutz

Planungen Gewässerschutz

Gemäss den Vorgaben des Gewässerschutzgesetzes mussten die Kantone bis Ende 2014 verschiedene Planungen im Hinblick auf die Revitalisierung von Gewässern erarbeiten:

Die Standorte für mögliche Revitalisierungen sind im Geoportal www.geo.gl.ch unter "Gewässeraufwertung" " Strategische Planung Revitalisierung" zu finden-

Oberflächengewässer

Es werden stichprobenweise Kontrollen der Qualität der Oberflächengewässer durchgeführt. Genauere Angaben zur Wasserqualität von einzelnen Bächen, Flüssen und Seen sind auf Anfrage erhältlich. Verschiedene hydrologische Messstationen im Kanton messen (je nach Station) Niederschläge, Wasserstände, Wasserabflussmengen, Wassertemperaturen, Schwebstoffgehalt. Die Auswertungen erscheinen im Hydrologischen Jahrheft des Kantons Glarus.

Die 40 grössten Glarner Seen  [PDF, 154 KB] - hier finden Sie Informationen  [PDF, 19.0 KB] zu den grössten Seen im Kanton Glarus.

Hier finden Sie die BAFU-Publikation 2016: Zustand der Schweizer Fliessgewässer, Ergebnisse der Nationalen Beobachtung Oberflächengewässerqualität (NAWA) 2011-2014.

Auskunftsperson: Olivier Scheurer

Link zur Landeshydrologie und -geologie

Gewässerschutz in der Landwirtschaft

Innerhalb des Gewässerschutzes in der Landwirtschaft werden die Düngerbelastung pro ha Nutzfläche, der Umgang (Austrag) der Dünger, sowie die Hofdüngerlagerbauten beurteilt.

Auskunftsperson: Olivier Scheurer

Weitere Informationen und Unterlagen finden Sie hier

Grundwasser

Für alle Trinkwasserfassungen (Quell- und Grundwasserfassungen) von öffentlichem Interesse müssen die Standortgemeinden Grundwasserschutzzonen ausscheiden. Sie beauftragen dazu die Fassungseigentümer, durch einen Hydrogeologen die entsprechenden Abklärungen zu treffen und ein Schutzzonenreglement und einen Schutzzonenplan auszustellen, welche von der Gemeindeversammlung der jeweiligen Gemeinde und vom Kanton genehmigt werden müssen. Weitere Erläuterungen zur Ausscheidung von Schutzzonen:

Materialentnahmen, Kiesentnahmen

Kiesentnahmen und Materialentnahmen innerhalb und ausserhalb von Gewässern benötigen eine Bewilligung gemäss dem Gewässerschutzgesetz.

Auskunftsperson: Peter Zopfi

Abwasser

Der überwiegende Teil der Glarner Bevölkerung hat einen Anschluss an die öffentliche Kanalisation. Das Abwasser der Glarner Gemeinden wird in folgenden Kläranlagen gereinigt:

  • Kläranlage Glarnerland in Bilten (Abwasserverband Glarnerland mit 3 Glarner Gemeinden und Weesen, Amden und Schänis als St. Galler Gemeinden). 
  • Kläranlage Sernftal in Engi (Engi, Matt und Elm)
  • Kläranlage Murg/Mittensee in Murg (Abwasserverband Mühlehorn, Obstalden, Murg und Filzbach)

Auskunftsperson: Olivier Scheurer

Baustellen / Versickerungen / Bauen im Grundwasser

Bei der Entwässerung von Baustellen ist die SIA-Empfehlung 431 zu berücksichtigen.
Um den Wasserkreislauf nicht unnötig zu stören, wird die Versickerung von unverschmutztem Wasser verlangt, wenn dies vom Untergrund her möglich ist. Zu diesem Problemkreis wurde eine Richtlinie erarbeitet. Sehr wertvoll ist die Broschüre des BUWAL "Wohin mit dem Regenwasser" (erhältlich bei der EDMZ, Fax. 031 325 50 58) und die Broschüre des Verbandes Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) "Regenwasserentsorgung" vom November 2002 (erhältlich beim VSA in Zürich, Fax. 01 241 61 29). Zudem gibt auch die BUWAL Wegleitung "Gewässerschutz bei der Entwässerung von Verkehrswegen" dazu wichtige Hinweise.

Dokumente / Information:

Auskunftsperson: Olivier Scheurer

Tankanlagen

Der Kanton prüft und überwacht die Erstellung von Tankanlagen mit wassergefährdendem Lagergut. Neu erstellte Tankanlagen werden in einem Kataster nachgeführt. Bei der vom Bund neu geregelten Tankkontrolle wird zwischen meldepflichtiger und bewilligungspflichtiger Tankanlage unterschieden. Eine Information unserer Abteilung ist aber unumgänglich. Im Zuge der kürzlichen Liberalisierung ist die Tankrevision auf ein absolutes Minimum beschränkt worden.

Auskunftsperson: Patrik Alsdorf

Dokumente stehen im Online-Schalter und unter www.tankportal.ch zum Download zur Verfügung

Wärmepumpen / Erdbohrungen / Erdsonden

Es wird grundsätzlich unterschieden in Grundwasserwärmepumpen (Wasser-Wasser), Erdsonden inklusive Erdregister (Sole-Wasser) und Luft-Wärmepumpen (Luft-Wasser). Beim Kanton sind Bohrungen jeglicher Art und auch das Errichten von Grundwasserwärmepumpen und Erdsonden-Wärmepumpen (inkl. Erdregister, Erdwärmekörbe etc.) bewilligungspflichtig. Die Entnahme von Erdwärme und von Grundwasser benötigen eine Konzession.

Auskunftsperson: Olivier Scheurer

Weitere Informationen/Unterlagen im Online-Schalter

Gewerbe- und Industrieabwasser

Ansprechpartner für die Industrie und das Gewerbe im Bereich des Gewässerschutzes ist Olivier Scheurer.