Radon

Radon ist in der Schweiz nach dem Rauchen die wichtigste Ursache für Lungenkrebs. Das Lungenkrebsrisiko ist um so grösser, je höher die Radonbelastung in der Luft ist und je länger man diese Luft einatmet. Die Radon-Folgeprodukte lagern sich auf dem Lungengewebe ab und bestrahlen dieses. Zwischen der Belastung des Lungengewebes und dem Auftreten von Lungenkrebs können Jahrzehnte vergehen.
Radon ist ein radioaktives Gas, das aus dem Ursprungsprodukt Uran in der Erde entsteht. Es kann über Ritzen auch in Gebäude gelangen. Hohe Radonkonzentrationen erhöhen das Risiko von Lungenkrebs. In der Strahlenschutzverordnung des Bundes sind Grenzwerte festgelegt worden.
Im Kanton Glarus wurden bisher in rund 950 Gebäuden Radonmessungen durchgeführt. Die Ortschaften Engi, Riedern, Schwändi und Haslen (Ortsteile Nidfurn und Leuggelbach) haben im Durchschnitt höhere Radonkonzentrationen. Mit Hilfe von so genannten Radondosimetern kann im Winter (zurzeit gratis) die Konzentration gemessen werden.

Auskunftsperson: Patrik Alsdorf

Unterlagen und Informationen:
Bundesamt für Gesundheit BAG