Allgemeine Informationen

Rathaus.jpgDepartement Finanzen und Gesundheit
Gesundheit
Rathaus
8750 Glarus

Telefon: 055 646 61 40
Fax: 055 646 61 12
E-Mail Gesundheit

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: bis 17.30 Uhr

Die Büros der Hauptabteilung Gesundheit befinden sich im 1. und 2. Obergeschoss im Rathaus in Glarus.

Ansprechpersonen

Orsolya Ebert, lic. oec. publ.
Hauptabteilungsleiterin Gesundheit
Telefon: 055 646 61 40
E-Mail Orsolya Ebert

Brigitte Menzi
Sekretärin
Telefon: 055 646 61 01
E-Mail Brigitte Menzi

Leitbild Gesundheit

Der Landrat hat an seiner Sitzung vom 24. September 2014 das Leitbild Gesundheit erlassen. Darin werden die wichtigsten Herausforderungen für das Gesundheitswesen des Kantons Glarus bis ins Jahr 2030 benannt. Zu den einzelnen Herausforderungen werden langfristige Ziele in Form von Leitsätzen definiert sowie beschrieben, wie diese erfolgreich umgesetzt werden sollen. Aufgabe des Regierungsrates wird es sein, aus den Leitsätzen und Absichten Ziele innerhalb von Legislatur- und Jahresplanung abzuleiten und mittels gesundheitspolitischer Massnahmen umzusetzen. Das Leitbild fokussiert sich auf das Wesentliche, zumal es seine Grenzen insbesondere in den bundesrechtlichen Vorgaben und Strategien (Gesundheit 2020) findet. Es ergänzt diese ebenso wie die bestehende kantonale Gesetzgebung, in dem es Bezug auf die Situation im Kanton Glarus nimmt und den Spielraum der Ausgestaltung der Aufgabenerfüllung gemäss kantonalem Recht festlegt. Das Leitbild Gesundheit dient der Sensibilisierung von Politik und Gesellschaft auf die bevorstehenden Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung, auch hinsichtlich der Erwartungshaltung an die Machbarkeit und Finanzbarkeit. Es soll Denkanstoss und Anregung bieten und eine konstruktive gesundheitspolitische Diskussion ermöglichen.

Konzept Stärkung Langzeitpflege

Der Landrat hat im Leitbild Gesundheit als wichtiges Ziel für das Gesundheitswesen im Kanton Glarus bis ins Jahr 2030 die Stärkung der ambulanten Versorgung definiert. Eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Landammann Dr. Rolf Widmer mit Vertretern des Kantons und der Gemeinden, der ambulanten und stationären Langzeitpflege, der Glarner Ärztegesellschaft und der Krankenbegleitgruppe hat dazu das Konzept für die Stärkung der Langzeitpflege erarbeitet (s. unten). Kern des Konzepts sind neun Empfehlungen zuhanden der zuständigen politischen Behörden und den Organen der Leistungserbringer für eine Stärkung der Langzeitpflege:

  • Förderung der integrierten Versorgung
  • Förderung von intermediären Strukturen
  • Schaffung einer Koordinationsstelle
  • Sicherstellung der Finanzierung von intermediären Strukturen und der Akut- und Übergangspflege
  • Bereinigung/Strukturierung der Zusammenarbeit zwischen DVI und DFG
  • Förderung von Spezialteams und Netzwerken in der Langzeitpflege
  • Klärung der Rahmenbedingungen durch ein kantonales Pflegegesetz
  • Förderung der Aus- und Weiterbildung von Pflege- und Betreuungspersonal
  • Förderung der Freiwilligenarbeit

  • Der Regierungsrat hat das Konzept Stärkung der Langzeitpflege am 14. November 2017 genehmigt. Gleichzeitig beauftragte er die Departemente Finanzen und Gesundheit sowie Volkswirtschaft und Inneres die Umsetzung der Empfehlungen im Zuständigkeitsbereich des Kantons anzugehen. Zudem lud er die Gemeinden und Leistungserbringer ein, die in Ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Empfehlungen ebenfalls umzusetzen.

    Die Arbeitsgruppe Langzeitpflege wird sich weiterhin mindestens einmal im Jahr treffen, um sich über die Fortschritte betreffend die einzelnen Empfehlungen auszutauschen. In 2–3 Jahren ist eine kurze Berichterstattung über den Umsetzungsstand geplant.

  • Konzept Langzeitpflege [PDF, 718 KB]
  •